Cannabis & CBD Guide
Deine Wissensquelle rund um Cannabis, CBD, Terpene & Zubehör.
Was ist CBD und wie unterscheidet es sich von anderen Cannabinoiden?
Cannabinoide sind natürliche, organische Verbindungen, die in der Cannabispflanze vorkommen. Neben CBD und THC bildet die Pflanze noch viele weitere wertvolle Verbindungen, die sich in ihren Eigenschaften ergänzen:
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CBD (Cannabidiol): Ein nicht-psychoaktives Hauptcannabinoid der Pflanze. Es gilt als äußerst gut verträglich, erzeugt keinen Rausch und wird von Anwendern für ein allgemeines Wohlbefinden geschätzt.
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CBG (Cannabigerol): Wird in der Wissenschaft oft als die „Mutter aller Cannabinoide“ bezeichnet. In den frühen Entwicklungsphasen der Pflanze bildet sich als Erstes die Säureform von CBG (CBGA), aus der die Pflanze im weiteren Wachstum alle anderen Cannabinoide wie CBD und THC synthetisiert. In ausgereiften Blüten ist CBG meist nur in geringen Konzentrationen enthalten, gilt aber wegen seines einzigartigen Profils als besonders hochkarätiger Pflanzenstoff.
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THC (Tetrahydrocannabinol): Berauschender Wirkstoff der Pflanze. Kann psychoaktiv wirken und unterliegt strengen gesetzlichen Regelungen und Höchstmengen.
Wie wirken Cannabinoide im Körper? Säugetiere und Menschen besitzen ein körpereigenes System – das sogenannte Endocannabinoid-System (ECS). Dieses Netzwerk aus Rezeptoren verarbeitet sowohl körpereigene Cannabinoide als auch pflanzliche Phytocannabinoide aus dem Hanf.
Ist Cannabis & CBD in Deutschland legal?
Ja! Die Rechtslage hat sich grundlegend weiterentwickelt:
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Cannabis-Rechtslage: Durch das Cannabisgesetz (CanG) ist der Besitz und private Konsum von Cannabis für Erwachsene unter bestimmten gesetzlichen Leitplanken legalisiert.
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CBD & Nutzhanf: CBD-Produkte fallen unter die Ausnahmeregelungen für zertifizierten EU-Nutzhanf. Entscheidend ist, dass der allgemeine THC-Gehalt den gesetzlichen Grenzwert unterschreitet und ein Missbrauch zu Rauschzwecken ausgeschlossen ist.
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EuGH-Urteil (C-663/18): Der Europäische Gerichtshof hat offiziell festgestellt, dass rein gewonnenes CBD nicht als Suchtstoff eingestuft werden darf und nach wissenschaftlichem Stand keine schädlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat.
Was bedeutet Vollspektrum, Breitspektrum & Isolat?
Je nachdem, wie die Pflanzenstoffe bei der Herstellung verarbeitet werden, unterscheidet man zwischen drei Hauptformen:
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Full-Spectrum (Vollspektrum): Enthält das vollständige, natürliche Pflanzenprofil der Hanfpflanze. Neben CBD sind auch weitere wertvolle Cannabinoide (wie CBG), natürliche Terpene und die gesetzlich zulässigen Spuren von THC enthalten. Dadurch bleibt das volle Zusammenspiel aller Pflanzenstoffe erhalten.
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Broad-Spectrum (Breitspektrum): Stellt das perfekte Mittelding dar. Es enthält das breite Pflanzenprofil mit verschiedenen Cannabinoiden und aromatischen Terpenen, jedoch wird das THC in einem speziellen Verfahren vollständig entfernt. So profitiert man vom Zusammenspiel der Pflanze, während das Produkt zu 100 % THC-frei ist.
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Isolat: Hierbei handelt es sich um hochreines, isoliertes CBD (meist in Kristall- oder Pulverform). Es ist frei von allen anderen Cannabinoiden, Terpenen oder Pflanzenstoffen und enthält 0,0 % THC.
Der Entourage-Effekt: In Vollspektrum- und Breitspektrum-Produkten arbeiten die verschiedenen Cannabinoide und Terpene synergetisch zusammen. Die Wissenschaft bezeichnet dieses harmonische Zusammenspiel, bei dem sich die natürlichen Inhaltsstoffe gegenseitig unterstützen und verstärken, als Entourage-Effekt.
Das kleine Cannabis-Glossar: Fachbegriffe einfach erklärt
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Terpene: Natürliche, aromatische Verbindungen, die Pflanzen ihren einzigartigen Geruch geben (z. B. Limonen in Zitrusfrüchten oder Pinen in Nadelbäumen). Sie tragen maßgeblich zum Aromaprofil und zur Wahrnehmung bei.
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Trichome: Mikroskopisch kleine, harzige Drüsenhärchen auf der Oberfläche der Blüten. In ihnen produziert die Pflanze den Großteil ihrer Terpene und Cannabinoide.
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Stigmen: Die feinen Härchen (Blütenstempel), die aus den Calyxen (Blütenkelchen) wachsen. Sie verfärben sich im Laufe der Blüte orange-braun und sind ein optisches Merkmal reifer Blüten.
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Strain: Der englische Fachbegriff für eine spezifische Cannabis-Sorte. Strains unterscheiden sich in Genetik, Terpenprofil, Aroma und Wuchsform.
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Buds / Knollen / Nugs: Bezeichnungen für die getrockneten Blüten der weiblichen Cannabispflanze. Dichte, wohlduftende und schonend getrocknete Buds gelten als Qualitätsmerkmal für Kenner.
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Fermentierung (Curing): Der langsam gesteuerte Trocknungs- und Reifeprozess nach der Ernte. Dabei wird Restfeuchte abgebaut und Chlorophyll schonend zersetzt, wodurch das Aroma seinen vollen Charakter entfaltet und das Profil milder wird.
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Nutzhanf: Speziell gezüchtete Hanfsorten mit extrem niedrigem THC-Gehalt. Sie dienen als Rohstoff für Textilien, Baustoffe, Papier oder CBD-Produkte.
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